Zentralschweiz
Aktuell
Kundgebung des Spitalpersonals
Am 24. November 2011, 17.15 Uhr, Landsgemeindeplatz
Kommt in weissen Überkleidern und mit Taschenlampe!
- Für die 5. Ferienwoche und eine Lohnerhöhung
- Gegen den Spardruck durch den Regierungsrat
- Die Öffentlichkeit muss wissen, dass es so nicht weitergeht
14. Juni 2011: Frauen protestieren in Luzern
Die zentralschweizer Frauen versammeln sich am 14. Juni 2011 in Luzern, um gegen das anhaltende Lohngefälle zwischen Frauen und Männern zu protestieren. Das genaue Programm findet sich hier.
Umfrage beim Spitalpersonal: Ziele für die GAV-Revision
Am Zuger Kantonsspital ist der GAV seit 2006 unverändert. Nun haben die Verbände vpod, SBK und syna zusammen mit der Personalkommission eine Umfrage durchgeführt: Wo drückt der Schuh? Der vpod hat die Aktion technisch durchgeführt und koordiniert. An einer gut besuchten Versammlung wurden am 17. Mai die Ergebnisse präsentiert. Die Verhandlungsdelegation hat nun ein klares Bild, wo es hingehen soll: Das Personal wünscht sich mehr echte Erholung durch eine zusätzliche Ferienwoche.
1. Mai in Zug: Ein schönes Fest mit kantigen Voten
Auf dem Landsgemeindeplatz in Zug fand am 1. Mai 2011 ein friedliches Fest mit ernsten Themen statt. Verschiedene Reder/innen machten auf das krasse Lohngefälle in der Schweiz aufmerksam und forderten einen gesetzlichen Mindestlohn von 4000 Franken. Mehr dazu im Pressebericht der Neuen Zuger Zeitung und in der Rede von vpod-Vorstandsmitglied und Nationalrat Jo Lang.
Generalversammlung 2011: Fokus Kinderbetreuung
An der Generalversammlung vom 30. März 2011 stellt die vpod-Sekretärin aus Zürich, Manuela Flühmann, die nationale Kampagne für einen GAV in der ausserfamliären Kinderbetreuung vor. Wie jedes Jahr wird nach der Generalversammlung ein Essen spendiert.
Lohnrunde Zuger Kantonsspital 2011
Im Schatten der Abstimmung zur Spitalinitiative haben dieses Jahr die Lohnverhandlungen stattgefunden. Aufgrund der widerständigen Haltung der Personalkommission ging es in eine zweite Runde und es konnte schliesslich eine Erhöhung der Lohnsumme für individuelle Erhöhungen um 1.5%, sowie eine ergebnisabhängige Einmalzahlung ausgehandelt werden. Im Lauf der Diskussionen reifte der Wille der Personalkommission und der Verbands-Vertreterinnen, nächstes Jahr einzelne Artikel des GAV neu zu verhandeln. Die Vorarbeiten für eine im Personal möglichst breit abgestützte Verhandlungsrunde 2011 sind im Gang.
Spitalinitiative
Der vpod hat die Rückführung des Kantonsspitals Zug unter eine öffentliche Trägerschaft befürwortet. Vom Ergebnis der Volksabstimmung im Oktober 2010 war er dementsprechend enttäuscht. Dem grossen Einsatz unseres Verbands - in guter Zusammenarbeit mit den Verbänden syna, SBK und unia - stand eine Phalanx von Befürwortern des Status Quo gegenüber. Waren während der akuten Krise des Spitals im Herbst 2008 die Probleme der privatrechtlichen Struktur augenfällig und die weltweite Finanzkrise in ihrem bedrohlichsten Stadium, so hatten sich die Geister 2010 schon wieder sehr zu unseren Ungunsten beruhigt.
Das Spitalpersonal hat nach der Auslagerung des Spitals in eine privatrechtliche Aktiengesellschaft einen GAV erkämpft, der sich sehen lässt. Zurzeit ist er der einzige Schutz gegen den Druck der Krankenkassen, welche die Baserate für die Abgeltung von Spitalleistungen - und damit indirekt die Löhne des Spitalpersonals - senken wollen. Längerfristig werden das Lohnniveau und die Qualität der Leistungen nur zu halten sein, wenn der Kanton die Verantwortung dafür übernimmt, dass gesundheitspolitische Überlegungen höher gewertet werden als kurzfristige betriebswirtschaftliche Schachzüge. Diese Verantwortung kann die Politik am besten wahrnehmen, wenn das Kantonsspital wieder öffentlich wird.
Neuordnung der Pflegefinanzierung
Der vpod hat sich zu ausgewählten Punkten in der Neuordnung der Pflegefinanzierung vernehmlasst. Der Kanton Zug muss seine Finanzierungsmechanismen an die neuen eidgenössischen Vorgaben anpassen. Wir begrüssen es sehr, dass Zug nicht wie andere Kantone die Möglichkeit ausschöpft, zwanzig Prozent der Pflegekosten auf die Patienten abzuwälzen, sondern eine private Beteiligung von zehn Prozent vorsieht.
Grosse Bedenken haben wir mit Blick auf die Zukunft der Hauskrankenpflege. Es wäre jetzt an der Zeit, diesen Wachstumsmarkt zu beobachten und geeignete Schritte einzuleiten, um ein Dumping der Löhne und Arbeitsbedingungen durch kommerzielle und informelle Anbieter/innen zu verhinern. Die Argumentation des vpod zu diesem Punkt kann man hier nachlesen.
Generalversammlung mit Ausblick auf die Steuerpolitik
Am Mittwoch, 14. April 2010, hat die Generalversammlung der Sektion Zug des vpod stattgefunden.
Wir begrüssten Bruno Gurtner als Referenten zum Thema gerechte Steuerpolitik. Er ist Mitinitiant des Manifests für eine Steuerwende und aktiv im internationalen Netzwerk Tax Justice Network.
Lohnrunde 2010 im Kantonsspital
Ein weiteres Mal erhält das Personal des Kantonsspitals Zug keine Lohnerhöhung. Der vpod ist enttäuscht über diese Lohnrunde. Während das kantonale Personal in den vergangenen Jahren Reallohnerhöhungen und noch im Januar 2009 einen Teuerungsausgleich erhielt, stagnieren die Löhne des Spitalpersonals.
Gewerkschaftsrechte
Der Vorstand des vpod Zug protestiert gegen die Einschränkung des Streikrechts. Er erklärt sich in einem Leserbrief solidarisch mit dem Streik der unia bei der Risi AG.


