Zentralschweiz
Aktuell
Solidarität mit dem Personal des Spitals Einsiedeln!
Das Personal des Spitals Einsiedeln ist geschockt über den Willen des Regie-rungsrates, ihr Spital zu schliessen. Voller Elan stürzen sich die Mitarbeit/innen in die Kampagne Pro Spital Einsiedeln. Der Vorstand des vpod ruft in einer Erklärung zur Solidarität mit dem Einsiedler Personal auf. Mit einem Argumentarium zur personal- und gesundheitspolitischen Dimension des bevorstehenden Entscheids wendet er sich an die Kantonsrätinnen und Kantonsräte. Nächste Termine:
Demonstration in Schwyz am 30. Juni 2011, 12.00 bis 14.00 Uhr
Diskussion in der kantonsrätlichen Kommission am 8. Juli 2011
Entscheid im Kantonsrat 14. September 2011
Die Vorgeschichte: Am 30. November 2009 hat der Regierungsrat des Kantons Schwyz die drei Spitäler Schwyz, Lachen und Einsiedeln beauftragt, ein gemeinsames Spitalkonzept zu entwickeln. Zusammen mit dem Verband der Assistenz- und Oberärzte (VSAO) und dem Verband der Pflegefachleute (SBK) hat der vpod versucht, mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen. Wir wurden von Pontius zu Pilatus geschickt. Wie inzwischen deutlich wurde, haben sich die drei Spitäler nicht auf einen gemeinsamen Vorschlag einigen können.
Der vpod hat 2010 die Personalkommissionen und interessierte Mitarbeiterinnen aus Einsiedeln zusammengebracht, um gemeinsame Positionen zur Spitalstrategie zu entwickeln. Ein konkretes Ergebnis der zwei Treffen war die Vorbereitungsgruppe für eine Personalkommission am Spital Einsiedeln. Im Januar 2011 konnten die nötigen Unterschriften gesammelt werden, im März fand die Urabstimmung am Spital statt und im Juli wird die Kommission gewählt. Wir hoffen, dass sich die neugewählten PEKO-Mitglieder im September nicht zuerst mit der Ausarbeitung eines Sozialplan beschäftigen müssen.
Frauenstreiktag am 14. Juni 2011: Zug der Schwyzerinnen nach Luzern
In Schwyz hat der vpod zusammen mit der unia einen Ausflug an die Frauenkundgebung nach Luzern organisiert. Ein munteres Grüppchen hat sich im SOB-Zug von Pfäffikon über Biberbrugg und Goldau nach Luzern versammelt und mit dem grössten Transpi des Umzugs für Furore gesorgt. (Hier ist der Flyer mit den Forderungen) Aus aktuellen Anlass haben wir folgende Schwerpunkte gesetzt:
Mindestlöhne von 4000 Franken für alle! Mit der Mindestlohninitiative der Gewerkschaften wird die Lohnschere bekämpft, denn Dreiviertel der Working Poor sind Frauen.
Arbeit muss planbar sein: Der zunehmende Druck auf die Angestellten im Verkauf, in den Spitälern, in Alters- und Pflegeheimen führt dazu, dass die Leute immer flexibler werden müssen. Das Privatleben wird zum Lückenbüsser.
Gute Finanzierung von Spitälern, Alters- und Pflegeheimen: Zur Anerkennung typischer Frauenarbeit gehört, dass sie recht bezahlt ist und dass die nötigen Stellen finanziert werden.
Stellungnahmen zu Budgetkürzungen des Kantons
Der vpod wehrt sich gegen Kürzungen im Gesundheitswesen und bei den Alters- und Pflegeheimen - anlässlich der Kantonsratssitzungen vom Frühling 2011 leider ohne Erfolg.
Was ist ein gutes Alters- und Pflegeheim?
Anschliessend an die Generalversammlung vom 22. März 2011 diskutierten Mitglieder und Nationalrat Andy Tschümperlin mit Clemens Egli vom Amt für Gesundheit und Soziales die neuen Qualitätsrichtlinien des Kantons Schwyz. Dabei wurde deutlich, dass der Kanton wenig Ressourcen hat, um die Umsetzung dieser Richtlinien zu überprüfen.
Einladung
Pressebericht
Weiterbildung zu Lohnfragen in Goldau
Am 22. Oktober 2010 trafen sich vpod-Mitglieder in Goldau zum Thema: Mein LohnDie Weiterbildung hatte zum Ziel, die eigene Argumentation in Mitarbeitergesprächen zu verbessern. Ausserdem diskutierten Mitglieder verschiedener Personalkommissionen über den Aufbau gerechter Lohnsysteme. Anhand von Unterlagen des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes wurden Überprüfungskriterien studiert und kritisch diskutiert.
Erster Mai 2010 in Goldau
An der Maifeier im Kanton Schwyz hielt auch der vpod dem Regen stand. Die Presse hats honoriert.
Ist Wettbewerb gesund?
An ihrer Generalversammlung vom 16. April 2010 haben die Mitglieder des vpod Schwyz eine Grundfrage der aktuellen Gesundheitspolitik diskutiert: Wieviel Wettbewerb ist gut für die Gesundheit der Patientinnen und Patienten? Die Gesundheitsökonomin Anna Sax bot den Anwesenden Hintergrundinformationen zu den Grenzen und Möglichkeiten eines staatlich organisierten Wettwerbs. Einladung. Pressebericht.
Pflegefinanzierung
Im Februar 2010 hat sich der vpod Schwyz zur Neuordnung der Pflegefinanzierung vernehmen lassen. Es ist uns ein Anliegen, dass einem Dumping der Arbeitsbedingungen im Bereich der privaten Hauspflege rechtzeitig ein Riegel vorgeschoben wird. Die Vernehmlassungsantwort.




