Sozialbereich

2 zu beachtende aktuelle Mitteilungen

1. in der Rubrik Veranstaltungen verweisen wir auf die Verantaltung vom 29. März 2011 zum Thema *Dialog Sozialpolitik Graubünden*

2. in der Rubrik Vernehmlassungen ist die vpod-Vernehmlassung zum *Gesetz zur sozialen und beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung* einsehbar.

Arbeitspapier "Lohnempfehlung für den Sozialbereich Graubünden"

In Graubünden sind die Löhne und Lohneinreihungen in Bewegung. So überprüft der Kanton Graubünden beispielsweise seine Funktionsbeschreibungen; im Schulbereich wird eine Anpassung der Löhne an das Ostschweizermittel gefordert; die Gewerkschaft VPOD fordert die Gleichwertigkeit der Kindergartenlehrpersonen mit den Lehrpersonen und im Gesundheitswesen wird geprüft, auch mit Lohnmassnahmen gegen den Pflegenotstand anzutreten.

Für den VPOD Grischun und AvenirSocial ist dies der richtige Zeitpunkt, auch die Löhne im Sozialbereich zur Diskussion zu stellen. Flascheinreihungen und Ungleichheiten müssen aufgehoben werden. Mit unserem Arbeitspapier Lohnempfehlungen für den Sozialbereich Graubünden lancieren wir die Diskussion und das Engagement für gerechte Löhne im Sozialbereich.

Das Arbeitspapier kann beim VPOD-Regionalsekretariat bezogen werden. Dies für Mitglieder des VPOD-Grischun sowie avenirsocial kostenlos. Nichtmitglieder bezahlen CHF 20.--.

KitaS fair finanzieren

Die Gewerkschaft vpod und der Verband Kindertagesstätten der Schweiz KiTaS fordern vom Staat mehr Engagement für Kinderkrippen. Jährlich sollen 1 Prozent des Bruttoinlandproduktes (BIP) in Krippen fliessen. Zwar räumen vpod und KiTaS ein, dass die familienergänzende Kinderbetreuung in den letzten Jahren, auch dank der öffentlichen Hand, stark ausgebaut wurde. Auf der Strecke geblieben sind dabei allerdings teilweise die pädagogische Qualität und vorallem die Ausbildung und Anstellungsbedingungen für die Beschäftigten. Die zusätzlichen finanziellen Mittel wollen vpod und KiTaS darum vor allem in die Qualität der Betreuung investieren. Daneben sollen auch mehr Krippen entstehen, Elternbeiträge gesenkt sowie die Forschung gefördert werden.

Unterschreibt die Petition Kitas fair finanzieren und setzt damit ein Zeichen für Qualität und faire Familienpolitik.