Sozialbereich
Sozialbereich
Wenn unsere Gesellschaft nicht auseinanderbrechen soll, braucht es Gegensteuer. In der sozialen Arbeit hat sich eine Vielfalt von Berufen etabliert. Neue Ausbildungen kommen laufend dazu, jüngst die Fachfrau/der Fachmann Betreuung (FaBe) als dreijährige Lehre. Mit diesem Professionalisierungsschub haben die Arbeitsbedingungen im Sozialbereich an vielen Orten nicht Schritt gehalten. Arbeitsbelastung und Stress nehmen zu, dazu kommen öffentlich vorgetragene Pauschal-Attacken gegen Sozialtätige. Oft fehlt es den Beschäftigten an Know-how im Aushandeln von guten Arbeitsbedingungen; oft wissen auch die Arbeitgeber – kleine Vereine und Stiftungen – nicht, was geht und was nicht geht. Der vpod als eine der grössten Organisationen für Arbeitnehmende im Service public engagiert sich und stärkt so eine soziale Arbeit, die den Namen verdient und die dank fairen Arbeitsbedingungen die Würde der Klientinnen und Klienten wahrt.
Kinderbetreuung: Bund soll Kürzungen rückgängig machen
Das Förderprogramm für Kindertagesstätten ist erfolgreicher als vorgesehen: Nach Auskunft des Bundesamts für Sozialversicherungen sind die Beiträge für die Periode 2007 bis 2010 spätestens im Mai ausgeschöpft. Auch Projekte, die...
Kinderbetreuung fair finanzieren! Petition eingereicht
Ende Februar haben Vertreterinnen und Vertreter des Krippenverbandes KiTaS und der Gewerkschaft vpod – begleitet von Kita-Trägerschaften, Mitarbeitenden, Leiterinnen und einer Schar Kinder - die Petition „Familienergänzende...
Assistenzbeitrag breiter ausgestalten
In der Vernehmlassung zur 6. IV-Revision hat sich der vpod kritisch mit den Rahmenbedingungen des Assistenzbeitrags auseinandergesetzt, mit welchem Menschen mit Behinderung mehr Autonomie im täglichen Leben erlangen sollen. Grundsätzlich befürwortet der vpod die Möglichkeit, verlangt aber, dass die Zielgruppe breiter gefasst wird: Auch Menschen mit Sinnesbehinderungen und mit psychischen und geistigen Handicaps sollen wenn möglich von mehr Selbstbestimmung profitieren können. Die Behauptung, Assistenzarbeit erfordere keinerlei Qualifikation und sei für 30 Franken pro Stunde zu leisten, weist der vpod zurück. Die vollständige Vernehmlassungsantwort lesen Sie hier.
Betreuung frisch vom Markt?
„Subjekte“ und „Objekte“ in der Finanzierung von Dienstleistungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung
Die Unterlagen zur Tagung vom 8. September
Subjekt-/Objekfinanzierung: Politischer Kontext, Ideen, Begrifflichkeiten - Grundlagenreferat Sarah Schilliger (Universität Basel)
Assistenz - Fakten und Konfliktlinien Referat Ursula Schaffner (Agile, Dachverband der Behindertenselbsthilfe Schweiz)
Wahlfreiheit - es ist mein Leben Referat Katharina Kanka (Fassis, Fachstelle Assistenz Schweiz)
Betreuungsgutscheine und Bildungsgutscheine - Die Debatte in anderen Branchen Referat Christine Flitner (vpod-Zentralsekretärin)
Teillohnstellen: SGB-Stellungnahme
Schon das Wort ist eine Herausforderung: Teillohnstellen. Gemeint sind 100%-Arbeitsplätze für Menschen, die Sozialhilfe benötigen (z.B Langzeitarbeitslose). Doch für eine volle Stelle wird nur ein Teil-Lohn bezahlt – nicht etwa deshalb, weil diese Stellen Qualifizierungs- und Betreuungsangebote umfassen, sondern weil den Sozialhilfe-Empfangenden generell Leistungsverminderung unterschoben wird. Vollzeit Elektroschrott sortieren für Fr. 1600.- im Monat, und dies ohne zeitliche Beschränkung? Das darf nicht sein findet der SGB, der in einer aktuellen Stellungnahme pointierte Kritik anbringt: hier.
Der vpod hat zu dieser Thematik eine Broschüre herausgegeben, die sie hier online bestellen können.
Kontakt:
vpod
Postfach 8279
8036 Zürich
Telefon 044 266 52 52
Telefax 044 266 52 53
beat.ringger[at]vpod-ssp.ch
christoph.schlatter[at]vpod-ssp.ch


