Wenn unsere Gesellschaft nicht auseinanderbrechen soll, braucht es Gegensteuer. In der sozialen Arbeit hat sich eine Vielfalt von Berufen etabliert. Neue Ausbildungen kommen laufend dazu, jüngst die Fachfrau/der Fachmann Betreuung (FaBe) als dreijährige Lehre. Mit diesem Professionalisierungsschub haben die Arbeitsbedingungen im Sozialbereich an vielen Orten nicht Schritt gehalten. Arbeitsbelastung und Stress nehmen zu, dazu kommen öffentlich vorgetragene Pauschal-Attacken gegen Sozialtätige. Oft fehlt es den Beschäftigten an Know-how im Aushandeln von guten Arbeitsbedingungen; oft wissen auch die Arbeitgeber – kleine Vereine und Stiftungen – nicht, was geht und was nicht geht. Der vpod als eine der grössten Organisationen für Arbeitnehmende im Service public engagiert sich und stärkt so eine soziale Arbeit, die den Namen verdient und die dank fairen Arbeitsbedingungen die Würde der Klientinnen und Klienten wahrt.

Bedingungsloses Grundeinkommen: Ja? Nein? Aber?

Der vpod-Landesvorstand hat ein Positionspapier der vpod-Verbandskommission Sozialbereich zum Thema des bedingungslosen Grundeinkommenes ausgiebig beraten und verabschiedet. Weil die Meinungen auch im vpod stark auseinandergingen, sagt das Papier nicht einfach "Ja" oder "Nein", sondern besteht in einer differenzierten Würdigung der Potenziale und Fallstricke.

Positionspapier "Bedingungsloses Grundeinkommen"

Subjekte oder Objekte finanzieren?

Wollen wir, statt Objekte – wie Heime, Krippen – zu finanzieren, nicht lieber den Subjekten – den Menschen mit Behinderung, den Eltern – das Geld (oder einen Gutschein) in die Hand geben, damit sie die gewünschten Leistungen selber kaufen können? Auch mit dem Assistenzbeitrag hat ein subjektfinanziertes Modell Einzug gehalten, in der Stadt Bern werden die Kitas umgestellt. Der vpod behält das Personal im Blick: Gutschein-Logik bringt Markt-Logik mit sich. Was heisst das? Ein ausführliches Papier spiegelt die Diskussion im vpod und dessen Position.

vpod-Positionspapier Subjekt-/Objektfinanzierung

SavoirSocial an Schneider-Ammann: Sozialbereich braucht Fachkräfte


SavoirSocial fordert in einem offenen Brief Bundesrat Johann Schneider-Ammann auf, auf den vermehrten Einsatz von Zivildienstleistenden in der familienergänzenden Kinderbetreuung als Massnahme gegen den Fachkräftemangel zu...


Berufsbildung stärken – es ist höchste Zeit


Die Gewerkschaften – sowohl der SGB wie auch der VPOD – begrüssen die Absicht des Bundesrates, die höhere Berufsbildung zu stärken (Berufsprüfungen, Höhere Fachprüfungen und –schulen). Auch das Anliegen einer besseren...


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