Hochschulen

vpod Fachhochschulen und Universitäten

Der vpod engagiert sich für die Freiheit der Forschung und Lehre, für gute Arbeitsbedingungen und für die Mitwirkungsrechte der Hochschulangehörigen. Hochschulen sind keine Fabriken, die Freiheit des Denkens und die demokratischen Errungenschaften müssen geschützt werden – durch gesetzliche Vorgaben, durch geeignete Finanzierung und durch Zivilcourage im Alltag. Die aktiven Gruppen an einzelnen Hochschulen setzen bei ihren Aktivitäten ihre eigenen Schwerpunkte.

Hochschulpolitische Grundsätze des vpod wurden im Mai 2010 an der Branchenkonferenz Bildung, Erziehung, Wissenschaft in Lausanne diskutiert. Sie dienen als Grundlage einer neu gebildeten Arbeitsgruppe.

Kontaktpersonen und Gruppen

Nationale vpod-Arbeitsgruppe Hochschulpolitik: Annette Hug, Zentralsekretariat

Uni und FH Bern: Beatrice Stucki , Region Bern

Hochschule Luzern: Annette Hug, Zentralsekretariat

Fachhochschule Nordwestschweiz: Marianne Meyer, Region Basel.
GAV: Stefan Giger, Zentralsekretariat

Hochschule und Uni St. Gallen: Maria Huber, Region Ostschweiz

Universität und Fachhochschulen Zürich: Luzia Bertogg, Region Zürich.
Bericht der Hochschulgruppe Zürich (PDF)

ETH Zürich: Jorge Serra, Zentralsekretariat

Zentralsekretariat Deutschschweiz: Christine Flitner

Zentralsekretariat Romandie: Beatriz Rosende

Mittelbau Fachhochschulen: Vernetzung

Besonders ungesichert und unklar sind an den Fachhochschulen die Arbeitsverhältnisse im Mittelbau. Eine Gruppe engagierter Mittelbau-Angehöriger vernetzt sich mit Hilfe des vpod, um die Lage zu sichten. Das Resultat wird im Oktober 2010 als Fachhochschul-Nummer des vpod-Magazins Bildungspolitik erscheinen. Wer sich in diese Vernetzung einklinken möchte, kann sich bei Annette Hug vom Zentralsekretariat melden.
Im Juni wird die überarbeitete Fassung der KFH-Empfehlungen für den Mittelbau an Fachhochschulen erwartet. Wir sind in den Startlöchern, um auf diese Empfehlungen im Interesse des Mittelbaus zu reagieren.

Eine neue Pensionskasse für die FHNW

Seit rund zwei Jahren verhandeln wir über eine neue Vorsorgelösung für die FHNW. Gemäss Staatsvertrag und GAV sollen alle Beschäftigten der FHNW ab 1.1.2011 bei der gleichen Pensionskasse versichert werden. An drei Informationsveranstaltungen in Brugg, Olten und Basel haben wir über den aktuellen Stand informiert. Nachstehend die Präsentationen zum Download:

Präsentation Rahmenbedingungen (Stefan Giger, vpod)

Präsentation Vorsorgeplan (Armin Braun, externen Versicherungsexperte der AN-Delegation)

Rentenberechnungen (Stefan Giger, vpod)

Universität Basel: Mehr Ferien

Der vpod fordert an der Universität Basel mit einer Petition eine Woche mehr Ferien. Ausserdem hat er die Studierendenproteste aktiv unterstützt – mit einem Flugblatt und einem spontanen Verhandlungseinsatz.

Nein zum Abbau an der Pädagogischen Hochschule der FHNW

Die Mitarbeiter/innen der PH der FHNW wehren sich gegen die Pensenkürzungen. Das intransparente Vorgehen verletzt die Mitwirkungsrechte der Mitarbeiter/innen. An der Generalversammlung der vpod-Gruppe FHNW wurde eine erste Resolution verabschiedet, Fortsetzung folgt.

zhaw: Bunte Aktion gegen die Schliessung der allgemeinen Weiterbildung

Der Berechnungsfaktor für die Gemeinkosten sei verändert worden, sagte der Rektor den 50 betroffenen Dozierenden. Es rentiere nicht mehr. Weil öffentliche Weiterbildung in den Finanzierungsvorgaben nicht vorgesehen ist, soll ein Angebot mit über 100-jähriger Tradition ersatzlos gestrichen werden. Der vpod setzt sich dafür ein, dass Inhalt wichtiger ist als bürokratische Vorgaben. Der Kanton soll dafür sorgen, dass die öffentliche Weiterbildung an einem geeigneten Ort weitergeführt wird. Medienmitteilung
Im Mai 2010 liegt ein Vorschlag vor, die Kurse an eine private Kunstschule auszulagern. Dies hätte Lohneinbussen von 50 bis 60% für die Dozierenden zur Folge. Die Betroffenen haben den Vorschlag deshalb abgelehnt und arbeiten mit vereinten Kräften an einer besseren Alternative.

Hochschule Luzern: Ein neues Personalrecht für die fusionierte Hochschule

In Luzern ist die neue Rechtsgrundlage für die Fachhochschule (Hochschule Luzern) seit eineinhalb Jahren in Bearbeitung. Vorgesehen war, dass ein eigenes Personalrecht erlassen werden soll. Die Gefahr, dass dies ganz und gar unilateral geschieht, konnte abgewendet werden. Mit über 500 Unterschriften wurde die Forderung deponiert, dass das neue Personalrecht ausgehandelt wird – als Gesamtarbeitsvertrag. Die aktive vpod-Gruppe an der Teilschule Soziale Arbeit war an dieser Aktion massgeblich beteiligt. Nun wurde ein neuer Vorschlag angekündigt: Das Personal der HSLU soll dem kantonalen Personalrecht unterstehen. Der vpod begrüsst diesen Vorschlag, sofern keine unilateral bestimmten Ausnahmeregelungen erlassen werden.

Pädagogische Hochschule Zürich

An der PHZH fordert der vpod die empirische Überprüfung des Pensenmodells. Eine solche Überprüfung wird von den internen Reglementen gefordert, allerdings ist die Form offen gelassen. Der vpod ist der Ansicht, dass Arbeitszeitmodelle, die auf pauschalisierten Stundengutschriften beruhen, periodisch überprüft werden müssen.
Im April 2010 hat der vpod an der PHZH zwei arbeitsrechtliche Weiterbildungsveranstaltungen „Recht am Mittag“ durchgeführt.

Universität Fribourg: Petition für höhere Löhne

Im September 2009 hat die vpod-Gruppe an der Universität Fribourg eine Petiton zum Thema Löhne eingereicht. Sie verlangt, dass die Löhne überprüft und angepasst werden. Die Löhne an der Uni Fribourg gehören zu den niedrigsten der Schweiz. Die vpod-Gruppe erwartet vom Rektorat konkrete Vorschläge, wie die Lohnsituation verbessert und den Nachbar-Universitäten angepasst werden kann.