AHV-plus

Nachrichten

Das vpod-Magazin (PDF)

Aktuelle Ausgabe

September 2014
Stefan Gigers Blog

Fränzi Burkhalter-Rohner ist die neue Co-Präsidentin der Sektion Solothurn / Parole für Pensionskassengesetz an der GV gefasst

21.08.14

Fränzi Burkhalter-Rohner ist die neue Co-Präsidentin der Sektion Solothurn / Parole für Pensionskassengesetz an der GV gefasst

 

An der ausserordentlichen Generalversammlung vom 20. August 2014 haben die Mitglieder der vpod Sektion Solothurn ein neues Co-Präsidium gewählt und die Parole für die kantonale Abstimmung zum Gesetz über die Pensionskasse Kanton Solothurn gefasst.

Der amtierende Präsident der Sektion Solothurn Rolf Hasler bezeichnete Fränzi Burkhalter-Rohner an der gestrigen ausserordentlichen Generalversammlung als Glücksfall für den vpod. Die 46 jährige Kantonsrätin und SP-Fraktionschefin habe in ihrer politischen Tätigkeit oft bewiesen, dass sie sich für die Interessen der Arbeitnehmenden einsetzt, ihre Politik konsequent und hartnäckig vertritt und durch ihre Kompetenz und ihr Gradlinigkeit beeindruckt. Die Generalversammlung folgte denn auch dem Vorschlag des Vorstandes, Rolf Hasler und Fränzi Burkhalter-Rohner als Co-Präsidium der Gewerkschaft vpod Sektion Solothurn zu wählen und so die Sektion zu neuem Schwung und einer grösseren politischen Einflussnahme zu verhelfen.

Die Versammlung beschäftigte sich auch mit den kommenden Abstimmungen vom 28. September 2014. Die Mitglieder sprachen sich für ein Ja zur Initiative „Für eine öffentliche Krankenkasse“ aus und so zu einem Systemwechsel in der Krankenkassenlandschaft. Prämiengelder sollen nicht für teure Werbekampagnen, Verwaltungsratsentschädigungen und unnötige Verwaltungskosten verschleudert, sondern in die Betreuung und Versorgung der Bevölkerung eingesetzt werden.  Weiter sprach sich die Versammlung für ein Ja zum Gesetz über die Pensionskasse Kanton Solothurn aus. Es wurde zwar festgehalten, dass die Ausfinanzierung der Pensionskasse im Kanton Solothurn auf dem Buckel der aktiven Versicherten, also der Angestellten,  gemacht wird und, egal ob sich die Gemeinden beteiligen oder nicht, sich die Anstellungsbedingungen verschlechtern werden. Dennoch gibt es keine vernünftige Alternative zu dieser Vorlage, weshalb die Mitglieder die Ja-Parole gefasst haben. Keine Stellung nahm die Versammlung dagegen zur Variantenabstimmung und lässt die Wahl der Varianten den einzelnen Stimmberechtigten offen.